• In Vorstellungsgesprächen lernen wir neue Ansprechpartner kennen und wollen einen guten Eindruck…

  • Headhunter, Personalvermittler, Recruiter, Personalberater. Begriffe, die für die meisten Menschen…

  • In einer zielorientierten Gesellschaft beschäftigt man sich mit dem "Was?" und dem "Wie?". Ist das…

  • Der erste Schritt ist erfolgreich gemeistert und es winkt ein Termin zu einem Vorstellungsgepräch.…

  • Für eine erfolgreiche Bewerbung ist es wichtig seine Bewerbungsmappe gut aufbereitet und…

  • Die Erholung nach einem Urlaub ist schnell verflogen. Wenn der Stress danach wieder zu hoch ist,…

  • Ist man nach einem Erholungsurlaub zurück am Arbeitsplatz, fällt der Einstieg in den…

Moderne Personalrekrutierung

Herausforderungen, Probleme und Risiken

Moderne Personalbeschaffung ist aufregend geworden. Vor der Digitalisierung und noch vor den Zeiten des Internets hat Rekrutierung immer gleich ausgesehen: Stellenanzeigen und Inserate in Zeitungen und Printmedien wurden von Unternehmen veröffentlicht. Kandidaten haben dann Ihre Bewerbungsmappe per Post an das Unternehmen geschickt. Alles auf Papier, alles analog.

 

Heute ist alles anders, heute ist alles digital. Durch das Internet, die Vernetzung und die Digitalisierung haben Unternehmen und Kandidaten weitaus mehr Möglichkeiten zueinanderzufinden. Mittlerweile sind auch Jobportale wie StepStone und Monster ein alter Hut. Unternehmen machen nun mit eigenen Social-Media-Kanälen wie Facebook, LinkedIn und Twitter auf sich aufmerksam. Kandidaten haben Profile auf LinkedIn und XING, welche umfangreicher und detaillierter sind als reine digitale Visitenkarten und können ihren Lebenslauf binnen Sekunden mailen oder hochladen.

 

Demzufolge ist Personalbeschaffung schneller und komplexer geworden. Diese Dynamik schafft für Unternehmen und Kandidaten neue Herausforderungen. Reaktionszeiten verringern sich, während der Wettbewerb zunimmt. Das werben um die Gunst des Kandidaten ist für Unternehmen zu einem Pokerspiel geworden.

 

Wird die Suche nach dem passenden Job oder passendem Kandidaten zum Glücksspiel?

 

Dass dieser Vergleich nicht weit hergeholt ist zeigen verschiedene Redewendungen, die im Zusammenhang mit der Jobsuche bzw. der Kandidatensuche verwendet werden.

  

„Jackpot!“ – Geläufig, wenn man unter Hunderten das Passende Angebot bzw. Profil findet

„Mit offenen Karten spielen“ – Wünscht man sich von der Gegenseite im Gespräch

„Winner takes it all“ – Nur ein Kandidat kann meist am Ende den Arbeitsvertrag unterzeichnen

  

Foto: ©pexels.com

 

Bewerbungsprozesse dauern heutzutage weniger lang, aber die Phasen bzw. Runden sind gleichgeblieben: Auf Ausschreibung folgt Bewerbung, Kandidaten kommen in die engere Wahl, Vorstellungsgespräche, manchmal in mehreren Runden, Auswahl, Vertragsangebot, Vertragsunterzeichnung.

 

In jeder dieser Phasen wird auf beiden Seiten gesiebt. Potentielle Bewerber werden auf der Unternehmensseite runtergebrochen bis eine Handvoll über bleibt und auf Bewerberseite verbleiben immer weniger Bewerbungsprozesse in den späteren Phasen. 

 

Es lässt sich also durch eine Wahrscheinlichkeit, oder auch durch ein Risiko, ausdrücken, dass ein einzelner Prozess zum abschließenden Erfolg gebracht wird. Nehmen wir an, ein einzelner Prozess hat eine Anfangswahrscheinlichkeit von 2% erfolgreich zu sein. Beide Seiten werden Ihr Risiko minimieren, indem Sie so viele Prozesse wie möglich in Gang bringen. Mit den umfangreichen, verschiedenen Kanälen, die heutzutage zur Verfügung stehen ist das keine Schwierigkeit mehr.

 

Was passiert aber, wenn alle Beteiligten im Arbeitsmarkt die Anzahl der Prozesse erhöhen?

 

Wenn jedes Unternehmen und jeder Bewerber die Anzahl der Bewerbungsprozesse verdoppelt, wird sich die Anfangswahrscheinlichkeit für einen bestimmten Prozess natürlich halbieren. Auch wenn das Resultat am Ende bei einem erfolgreichen Prozess zusammenläuft, so wird alles chaotischer, komplexer und schwieriger überschaubar.

 

Aufgrund der Masse an Prozessen kann es dann auch passieren, dass der Wunschkandidat oder der Traumarbeitgeber sich anderweitig binden und mache Prozesse sogar ganz von neu gestartet werden müssen.

 

Was kann man in der Situation tun, um auf Nummer Sicher zu gehen? 

 

Der Schlüssel zu diesem Problem heißt „Diversifikation“. Nicht nur für Anleger hat dieser Begriff Bedeutung. Wenn man sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, wird einem dazu geraten durch ein Portfolio mehrere Produkte und Strategien gleichzeitig zu verfolgen, um nicht von einem einzigen Risiko abhängig zu sein.

Übertragen auf die Personalrekrutierung heißt das, sich nicht nur auf einen einzigen Kanal zu verlassen. Einer der breitesten Kanäle sind weiterhin die Jobportale wie z.b. StepStone und Monster. Diese Strategien zählen zur passiven Personalrekrutierung. Sie senden ein Signal nach außen, können aber danach nicht mehr beeinflussen, welche Resonanz Sie bekommen.

 

Was die Diversifikation betrifft, streuen Sie weitere Kanäle hinzu und bedienen Sie sich der aktiven Personalrekrutierung. Wenn die Social-Media-Kanäle mit Facebook und Twitter Ihnen noch zu abstrakt für die Personalsuche bzw. Jobsuche sind, dann gibt es noch die Netzwerke XING und LinkedIn. Auf diesen Portalen haben Sie die Möglichkeit die andere Seite direkt anzusprechen, eine Möglichkeit der aktiven Personalrekrutierung.

 

Es hilft auch einen Dienstleister einzuschalten, der auf alle Kanäle der Personalrekrutierung spezialisiert ist, sei es aktiv oder passiv. Wir von manduro Personal in Dortmund legen unseren Fokus auf die aktive Personalrekrutierung durch Direktansprache. Wir wollen so die Prozesse aktiv steuern und eine erfolgreiche Personalsuche bzw. Jobsuche nicht dem Zufall überlassen. Sprechen Sie mit uns! Unsere Berater freuen uns mit Ihnen über das Thema Personalrekrutierung zu sprechen.

 

27. November 2017 - Christopher Kretschmann

Copyright © 2017  manduro Personal, Dortmund