• In Vorstellungsgesprächen lernen wir neue Ansprechpartner kennen und wollen einen guten Eindruck…

  • Headhunter, Personalvermittler, Recruiter, Personalberater. Begriffe, die für die meisten Menschen…

  • In einer zielorientierten Gesellschaft beschäftigt man sich mit dem "Was?" und dem "Wie?". Ist das…

  • Personalsuche bzw. Jobsuche ist mit modernen technologien umfanreicher und aufregender geworden,…

  • Der erste Schritt ist erfolgreich gemeistert und es winkt ein Termin zu einem Vorstellungsgepräch.…

  • Für eine erfolgreiche Bewerbung ist es wichtig seine Bewerbungsmappe gut aufbereitet und…

  • Die Erholung nach einem Urlaub ist schnell verflogen. Wenn der Stress danach wieder zu hoch ist,…

Serienthema: Urlaub 4 / 5

Wiedereinstieg nach dem Urlaub

Sie sind nach einem Erholungsurlaub wieder zu Hause, sind entspannt und stehen vor Ihrem ersten Arbeitstag. Noch ist ungewiss, ob sich Arbeit in Ihrer Abwesenheit bereits angehäuft hat oder eine Vertretung Ihnen in der Zwischenzeit den Rücken freigehalten hat. Lesen Sie im folgenden Artikel wie Sie in der ersten Woche wieder in den Arbeitsalltag zurückfinden ohne den Effekt der Erholung zu schnell zu verlieren.

 

Die Rückkehr zum Arbeitsplatz kann für viele Arbeitnehmer ein Albtraum werden. Vielen packt schon im Urlaub die Angst aufarbeiten zu müssen, was sich während des Urlaubs auf dem Schreibtisch aufstaut. Zurück im Arbeitsalltag wird man dann überwältigt von den Aufgaben und weiß nicht, wo man anfangen soll, kein Ende in Sicht. Schnell sind dann Erholung und Entspannung verschwunden und der Stress wieder da. Was nun? Hätte man das verhindern können? Was kann man machen, wenn es doch so kommt?

 

Beginnen wir erst einmal damit, wie sich ein solches Szenario vermeiden lässt. „Wehret den Anfängen!“ ist ein bekanntes Sprichwort. Doch wann fängt der Stress nach einem Urlaub an? Am ersten Tag der Rückkehr? Nach der ersten Woche?

 

Grundsätzlich lässt sich der Stress schon vor dem Urlaub vermeiden. Mit der bevorstehenden Reise vor Augen denken viele nicht daran, wie man seinen Arbeitsplatz verlässt und welche Vorkehrungen man treffen kann, um die Rückkehr so angenehm wie möglich zu gestalten. Im Folgenden geben wir ein paar Tipps, was Sie vor und nach dem Urlaub machen können, um entspannt zur Arbeitsroutine zurückzukehren. 

 

Foto: ©pexels.com

 

Planen Sie Ihre Abwesenheit

 

Beginnen Sie mit der Planung Ihrer Abwesenheit schon einige Arbeitstage vor Ihrem Urlaub. Welche Aufgaben müssen vorher erledigt werden? Bei welchen Aufgaben können Sie vertreten werden? Was können Sie nach dem Urlaub fertig stellen. Stellen Sie die Aufgaben in einer Liste zusammen, vergeben Sie Prioritäten und bringen Sie in Erfahrung, wer Sie gegebenenfalls vertreten kann.

 

Unmittelbar vor Ihrer Abwesenheit sollten Ihre Ansprechpartner davon in Kenntnis gesetzt werden, wie lange Sie weg sind und wann Sie wieder ansprechbar sind. Ihre Ansprechpartner sollten Sie nicht am ersten Tag Ihrer Rückkehr wieder ansprechen können, um Ihnen Zeit einzuräumen wieder zurück zur Routine zu finden.

 

Planen Sie ein Puffer zwischen Urlaub und Arbeit ein

 

Sonntag abends aus dem Flieger und Montag morgens wieder am Schreibtisch. Schlimmstenfalls sitzen Sie dann übermüdet mit einem Jetlag vor Ihrer Arbeit und wissen nicht, wie Sie den ersten Tag überstehen sollen. Um dies zu vermeiden planen Sie Ihren Urlaub nach Möglichkeit, dass Sie 1-2 Tage Zeit haben zu Hause wieder anzukommen. Es ist genauso wichtig daheim wieder in den gewohnten Rhythmus zu finden, bevor Sie sich in den Arbeitsalltag stürzen.

 

Planen Sie Ihre ersten Arbeitstage nach dem Urlaub noch vor dem Urlaub

 

Erwarten Sie unmittelbar nach Ihrer Rückkehr keine Höchstleistungen von sich selbst. Wenn Sie sofort wieder mit einem hohen Arbeitspensum loslegen, wird Ihre Erholung sehr schnell wieder verschwunden sein. Lassen Sie es langsam angehen. Sehr wichtige Aufgaben sollten noch vor dem Urlaub erledigt sein. Nach dem Urlaub kann man mit vermeintlich einfachen Aufgaben beginnen und sein eigene Produktivität sukzessive hochfahren bis man wieder in der gewohnten Routine ist.

 

Machen Sie keine Überstunden

 

Problematisch wird es dann aber, wenn all das nicht funktioniert hat und sich die Arbeit doch über Ihnen zusammentürmt. Ganz wichtig hier: Ruhe bewahren! Stress und Panik gilt es zu vermeiden. Suchen Sie nach Lösungen und bleiben Sie realistisch. Überstunden sollten dabei kein adäquates Mittel sein, um das Liegengebliebene aufzuarbeiten, sonst sehnen Sie sich sehr schnell den nächsten Urlaub herbei.

 

Funktioniert das alles jedoch gar nicht und Ihr Stress-Level ist schnell wieder auf dem alten Stand, so sollten Sie sich grundsätzlich andere Fragen stellen: Sind Sie glücklich mit Ihrem Job? Verlangt man Ihnen zu viel ab? Würden Sie lieber etwas anderes machen? Machen Sie im kommenden Artikel den Selbsttest und lesen Sie, wie Sie darauf am besten reagieren.

 

24. Juli 2017 - Christopher Kretschmann

Copyright © 2017  manduro Personal, Dortmund