Serienthema: Urlaub 5 / 5

Überlastung trotz Urlaub - was nun?

Sie sind erholt und entspannt aus ihrem Urlaub zurückgekehrt und finden sich nun im Arbeitsalltag wieder. Schnell ist die Entspannung verflogen und die Routine kehrt wieder ein. Doch was, wenn der Stress-Level sich sofort wieder auf dem Höchststand einpendelt und Sie sich den nächsten Urlaub wieder herbeisehnen? Kommt Ihnen das bekannt vor, sollten die Alarmglocken läuten: Wenn der Job zu sehr an die Substanz geht, können die Folgen fatal sein. Lesen Sie im folgenden Artikel wie Sie Gefahren der Überlastung erkennen und umgehen können.

  

Stress ist heutzutage eine Alltagserscheinung geworden. Für einen Großteil bedeutet Arbeit auch gleichzeitig Stress und die Meisten gewöhnen sich dran. Diese Gewöhnung birgt allerdings auch Gefahren. Wer über einen längeren Zeitraum durch seine Arbeit überlastet ist, kann gesundheitlich Schaden nehmen. Burn-Out ist in den letzten Jahren zur Volkskrankheit geworden. 

  

Ob Sie selbst gefährdet sind, finden Sie in einem kurzen Selbsttest heraus:

 

  • Haben Sie ein Problem mit dem Einschlafen bzw. Durchschlafen?
  • Haben Sie in der letzten Zeit vermehrt körperliche Beschwerden?
  • Fällt es Ihnen schwer nach der Arbeit abzuschalten?
  • Reichen Ihnen die Wochenenden nicht mehr zur Erholung aus?
  • Fällt es Ihnen schwer sich auf der Arbeit zu konzentrieren?
  • Fahren Sie häufig ungern in die Arbeit?
  • Sehnen Sie sich während der Arbeit mehrfach den Feierabend herbei?

 

Sollten Sie die Mehrheit der Fragen mit „ja“ beantwortet haben, ist dies ein Indikator dafür, dass Sie einen inneren Widerstand bzw. einen Konflikt mit Ihrem Job haben. Der Stress und die Anspannung gehören zu angeborenen, körperlichen Reflexen, die Sie bei Gefahrensituationen auf Flucht oder Kampf vorbereiten sollen. Dies gilt nicht nur für einzelne Situationen. Dieser Stress kann sich auch permanent manifestieren.

 

 

Die Wende hinbekommen und den Stress-Level herunterfahren

 

Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie am Stresssyndrom leiden und auch Burn-Out gefährdet sind. Es ist wichtig, dass Sie nun ein Gefühl für Ihr Stress-Level bekommen, ihre Grenzen kennen und respektieren lernen, um körperliche Folgen langfristig zu vermeiden. Hier einige Tipps, wie Sie ihrem Körper Entwarnung geben und ihren Stress-Level reduzieren.

 

Tägliche Tiefenentspannung

 

Der Alarmzustand in der Stresssituation wird durch Hormone und Botenstoffe hervorgerufen. Es ist genauso möglich Signale an das Hirn zu senden, die zu einer Ausschüttung von endomorphinen Stoffen führt, welche eine entspannende Wirkung hervorrufen. Suchen Sie sich hierzu regelmäßig einen ruhigen Ort, legen sich hin und entspannen Sie sich. Nur wenige Minuten, nachdem sich die Anspannung aus ihrer Muskulatur gelöst hat, treten positive Erscheinungen auf: Verspannungen lösen sich, die Durchblutung wird gefördert und die Konzentration wird besser.

 

Die richtige Atemtechnik

 

Um die Entspannungsübungen weiter zu unterstützen, kann die richtige Atemtechnik helfen. Tiefe Bauchatmung fördert die positiven Effekte der Entspannung. Konzentrieren Sie sich bewusst auf die Atmung und spüren Sie wie ihre Lunge sich langsam komplett mit Luft füllt und dann wieder herausströmt. Tägliche Wiederholung dieser Entspannungsübungen helfen nicht nur punktuell in einzelnen Stresssituationen, sie helfen auch langfristig ihr Immunsystem zu stärken und Ihren Stresslevel zu regulieren.

 

Es gibt neben der Arbeit viele Möglichkeiten ihren Körper und ihren Geist wieder in Balance zu bringen. Autogenes Training, Yoga oder Sport stärken nicht nur das Immunsystem, es dient weiterhin als Ventil, um Ihren Stress-Level zu regulieren. Nach wenigen Wochen sollte sich eine Verbesserung bei Ihnen einstellen.

 

Bringt all das jedoch keine Abhilfe, ist dies ein ernstes Problem. Da es für Sie nicht möglich ist neben der Arbeit einen Ausgleich zu finden, sollten Sie in Frage stellen, ob ihr aktueller Job der richtige ist. Wir behandeln dieses Thema in unserem Blogartikel „Bleiben oder gehen?“. Ob ein Jobwechsel für Sie langfristig eine Verbesserung darstellt, besprechen wir gerne mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.  Zögern Sie nicht unsere Berater anzusprechen.

 

07. August 2017 - Christopher Kretschmann

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